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Deutschland
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Commerzbank


22. August 2008, 10:04

Dollarstärke hält an
Der Dollar neigt weiterhin zur Stärke. Da der Optimismus des Marktes für die US-Wirtschaft momentan noch reine Phantasie ist, kann er derzeit auch kaum durch schwache „harte“ Daten enttäuscht werden. Vor diesem Hintergrund dürfte der Dollar eventuelle Enttäuschungen beim Verbrauchervertrauen und dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in der kommenden Woche gut wegstecken. Die Daten aus dem Euroraum werden EUR-USD weiterhin nicht unterstützen. Somit spricht einiges dafür, dass die Abwärtsbewegung in EUR-USD zunächst bis 1,44 weitergeht.

Obwohl sich EUR-USD per saldo letzte Woche kaum bewegte, ist die Dollarstärke nach wie vor kaum übersehbar. Dabei richtet sich der Blick des Marktes immer weniger auf die niedrigen Dollar-Zinsen, sondern es rücken zunehmend die Perspektiven für eine wirtschaftliche Erholung in den USA in den Mittelpunkt. Dieser Regimewechsel wird auch von den jüngsten Berechnungen unserer Modelle (siehe Hotspot vom 21.8.) bestätigt. Allerdings ist der Optimismus für die US-Wirtschaft momentan noch reine Phantasie.
Zweifelsohne dürften die zurückliegenden Zinssenkungen der Fed in den kommenden Quartalen zunehmend ihre Wirkung entfalten, die bisherigen Datenveröffentlichungen spiegeln dies aber noch nicht wieder. Dies heißt aber auch, dass dieser Optimismus durch zunächst weiterhin schwache „harte“ Daten auch nicht nachhaltig erschüttert werden dürfte.
EUR-USD dürfte damit in der kommenden Woche kaum von eventuell enttäuschenden US-Daten profitieren. Sowohl beim Verbrauchervertrauen des Conference Board als auch bei den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter erwarten wir eher eine Enttäuschung.
Auch der Einkaufsmanagerindex aus dem Großraum Chicago dürfte unter den Erwartungen liegen. Dennoch rechnen wir damit, dass der Abwärtstrend von EUR-USD zunächst weiter anhält. Die allgemein erwartete Gegenbewegung nach dem kräftigen Rückgang der letzten Wochen (von 1,56 bis 1,4650) scheint mit der Korrektur auf 1,48 bereits beendet zu sein.
EUR-USD dürfte zunächst weiter nachgeben. Die nächste große Unterstützungszone befindet sich im Bereich um 1,44. Diese sollte vorerst nicht unterschritten werden.




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