Nach einer gehaltenen Eröffnung rutschten die amerikanischen Aktienmärkte am Dienstag im Tagesverlauf wieder ab. Enttäuschende Daten vom US-Häusermarkt drückten dabei auf die Stimmung. Die Verkäufe bestehender Häuser waren im Vormonat überraschend um 2,2 Prozent gefallen. Den Energie-Unternehmen machte der Fall des Ölpreises zu schaffen. Dieser vermischte sich mit der anhaltenden Unsicherheit über die Branchenaufsicht. Ein Gericht hatte kurz zuvor das sechsmonatige Regierungsverbot von Tiefsee-Bohrungen vorerst gekippt. Das Präsidialamt kündigte daraufhin an, umgehend in Berufung zu gehen. Diese Hängepartie lastete auf den Aktien aus dem Sektor. Zu den Verlierern gehörten auch die Anteilsscheine von Walgreen. Die Aktien rutschten 6 Prozent ab. Die Drogeriekette verdiente im abgelaufenen Quartal weniger als vom Markt erwartet. Für Linderung im gebeutelten Technologiesektor sorgte dagegen Apple. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den ersten 80 Tagen 3 Mio iPads verkauft. Die Finanzwerte gehörten nach einer Citigroup-Studie ebenso zu den Verlierern. Die Abwertung der Kreditwürdigkeit der BNP Paribas durch die Ratingagentur Fitch wirkte ebenfalls noch nach. Das Hin und Her der chinesischen Währungspolitik trug ebenfalls nicht zur Beruhigung der Marktteilnehmer bei. Mit Dollar-Käufen stoppte China den jüngsten Höhenflug des Yuan. Zudem kam an diesem Dienstag der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed zusammen, um über den künftigen Kurs zu beraten. Wenn sich die Notenbank nach dem zweitägigen Treffen am Mittwochabend dann äußert, erhoffen sich Börsianer mehr Klarheit über die wirtschaftliche Lage der größten Wirtschaftsnation der Welt. Insbesondere die schwer gewichteten Ölwerte haben die Kurse dann im späten Handel noch etwas tiefer ins Minus gedrückt, so schlossen sowohl die Standardwerte als auch die High Techs mit deutlichen Abschlägen.
Geschäftszahlen 17. November 2009 (Industrieproduktion für Oktober)
Pressekonferenzen 28. November 2007 (Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober) 02. Oktober 2001 (Sitzung der Notenbank)
Wirtschaftsdaten 10. August 2010 (Fed Zinsentscheid) 10. August 2010 (Großhandelszahlen für Juni) 10. August 2010 (Produktivität und Kosten für das 2. Quartal) 03. August 2010 (Schwebende Hausverkäufe für Juni) 03. August 2010 (Persönliche Einkommen und Ausgaben für Juni) 02. August 2010 (ISM-Index verarbeitendes Gewerbe für Juli) 02. August 2010 (Bauausgaben für Juni) 30. Juli 2010 (Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Juli) 30. Juli 2010 (Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Juli) 30. Juli 2010 (BIP für das 2. Quartal)