13. Oktober 2008, 08:00
Die Sika AG erzielte in den ersten drei Quartalen 2008 einen Nettoerlös von 3,5 Mrd CHF. Die Wachstumsrate in Lokalwährung beträgt 9,4 Prozent, worin ein Akquisitionseffekt von 1,1 Prozent enthalten ist. Der negative Währungseffekt betrug -5,8 Prozent. Damit liegt der Nettoerlös in Schweizer Franken um 3,6 Prozent über der Vorjahresperiode. Alle Regionen verzeichnen ein organisches Wachstum in lokalen Währungen. Der Geschäftsbereich Bau wuchs trotz markanten Markteinbrüchen in einigen Ländern wie USA, England, Irland, Spanien und Neuseeland um 10,6 Prozent in Lokalwährung, dies weil die Nachfrage aus den Sika spezifischen Märkten Infrastruktur- und Industriebau nach wie vor hoch war. Der Bereich Industrie hingegen wuchs wegen der Schwäche in der Automobilindustrie weniger stark mit 4,8 Prozent. Sikas mittelfristiges Ziel für das organische Wachstum liegt unverändert bei 8 bis 10 Prozent pro Jahr. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft sind noch nicht voll absehbar, werden aber in einzelnen Ländern und Branchen in 2009 zu temporär tieferen Wachstumswerten führen. |