30. Oktober 2009, 06:42
Die Sika AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres Marktanteile
ausgebaut und die operativen Kosten gesenkt. Zudem profitierte das
Unternehmen von den im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niedrigeren
Rohstoffpreisen. Der Umsatzrückgang in Lokalwährungen hat sich auf
5,2 Prozent abgeschwächt. Der Umsatz ging um 11,6 Prozent auf 3,133 Mrd CHF zurück. Der Betriebsgewinn
vor Restrukturierungskosten lag mit 321,8 Mio CHF um 18,0 Prozent unter dem Vorjahr. Im dritten Quartal
belasteten Restrukturierungskosten in Höhe von 22,7 Mio CHF die Erfolgsrechung. Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug 299,1 Mio CHF, was einem Rückgang von 23,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
entspricht. Die EBIT-Marge erreichte 9,5 Prozent nach 11,1 Prozent. Der
Konzerngewinn belief sich auf 199,9 Mio CHF. Auch wenn die Weltwirtschaft insgesamt am Tiefpunkt der Rezession
angekommen zu sein scheint, ist die wirtschaftliche Entwicklung für
die Bauindustrie und auch für weite Teile der Industrie nach wie vor
nicht abschätzbar. Sika erwartet positive Impulse für den
Infrastrukturbau als Folge der von vielen Staaten beschlossenen
Konjunkturprogramme, wobei allerdings offen ist, wann diese Impulse
tatsächlich spürbar werden. Sika
wird die in ihren Zielmärkten vorhandenen Marktchancen weiter
intensiv nutzen und die Anstrengungen zur Kostensenkung fortsetzen.
Im vierten Quartal ist daher mit weiteren Restrukturierungskosten zu
rechnen. |