Der Euro konnte seine Stabilisierungsbewegung zum US-Dollar am Donnerstag
fortsetzen und sich deutlich von der Marke von 1,48 USD nach oben lösen. Trotz
vorübergehend freundlicher Grundtendenz rechnen wir zum Wochenschluss aber
nicht mit einem Überwinden der hartnäckigen Widerstandszone bei 1,4927/71 USD.
In den USA konnte sich der Philly Fed-Index im August zwar um 3,6 Punkte verbessern,
notiert mit -12,7 Punkten aber immer noch im negativen Bereich und zeigt
damit weiterhin kein Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe an. Die Frühindikatoren
enttäuschten im Juli mit einem Monatsminus von 0,7 % (Marktkonsens: -0,2 %) und
lassen für das 2. Halbjahr 2008 keine signifikante Wachstumsdynamik erwarten. In
der Eurozone verharrten die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe
und den Dienstleistungssektor im August gemäß der gestern veröffentlichten
Schnellschätzung mit 47,5 bzw. 48,2 Punkten annähernd auf ihren schwachen
Vormonatsniveaus. In den kommenden Monaten drohen eine weiter nachlassende
Produktionstätigkeit und unterdurchschnittliche BIP-Wachstumsraten. EZB-Ratsmitglied
Liebscher sieht die Eurozone von einer Rezession aber weit entfernt.
Pressekonferenzen 12. März 2007 (IfW-Konjunkturprognose für März) 23. November 2006 (Ifo-Geschäftsklima-Index für November) 12. Oktober 2001 (Einzelhandelsumsätze für August) 11. September 2001 (Handelsbilanz für Juli)
Wirtschaftsdaten 21. November 2008 (Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen für November) 21. November 2008 (Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe für November) 20. November 2008 (ifo Weltwirtschaftsklima für das 4. Quartal) 20. November 2008 (Erzeugerpreise für Oktober) 19. November 2008 (Baugenehmigungen für die ersten drei Quartale) 14. November 2008 (DIW Konjunkturbarometer für November) 14. November 2008 (Verbraucherpreise für Oktober) 13. November 2008 (EZB Monatsbericht für November) 13. November 2008 (BIP für das 3. Quartal) 12. November 2008 (IEA The World Energy Outlook)