InTiCom Systems investiert in Zukunftsprojekte
20. Mai 2008, 12:26
Die InTiCom Systems AG hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang um 13,2 Prozent von 11,0 Mio Euro auf 9,6 Mio Euro verzeichnet. Ursächlich für diesen Rückgang war die Entscheidung, Aufträge ohne Deckungsbeitrag auslaufen zu lassen und der schon berichtete Wegfall einer Kundenbeziehung mit einem nordeuropäischen Abnehmer im Geschäftsbereich Telekommunikation. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich trotz zahlreicher Neuanläufe und der ausgebauten Serienfertigung für die Automobil-Elektronik in Tschechien in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres nur leicht von 74,7 auf 75,2 Prozent. Der Personalaufwand des Konzerns stieg von 1,3 Mio Euro auf 1,6 Mio Euro. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Konzern beträgt 0,5 Mio Euro nach 0,4 Mio Euro. Dies spiegelt die kapazitäre Aufstockung der Produktentwicklung in Passau sowie die Ausgaben zur Entwicklung und Herstellung eigener Produktionstechnologien in Neufelden wider. Bedingt durch die Investitionen der Vorjahre in den Ausbau der Geschäftsbereiche und innovativer Entwicklungen stiegen die Abschreibungen im ersten Quartal von 0,4 Mio Euro auf 0,8 Mio Euro. Als Folge der vorab aufgezeigten Entwicklungen ging das Betriebsergebnis (EBIT) von +0,9 Mio Euro auf -0,3 Mio Euro zurück. Das Quartalsergebnis nach Steuern beträgt -0,4 Mio Euro nach +0,6 Mio Euro. Die Investitionen im ersten Quartal 2008 beliefen sich auf rund 1,8 Mio Euro nach 0,6 Mio Euro. Diese Investitionen flossen vorwiegend in den weiteren Ausbau der nahezu vollautomatisierten Serienfertigung in der Automobil-Elektronik sowie die neue VDSL-Technologie in Prachatice, Tschechien. Der Vorstand geht für das Geschäftsjahr 2008 insgesamt von einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr aus. Der vorgenommene Aufbau von Vertriebs- und Entwicklungsressourcen wie auch Investitionen in neue innovative Projekte, sowie einmalige Sonderbelastungen werden aller Voraussicht nach zu einem Jahresfehlbetrag führen. |