InTiCa Systems mit Fehlbetrag zum Halbjahr
19. August 2008, 08:03
Die InTiCa Systems AG verzeichnete im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang um 21,6 Prozent von 21,6 Mio Euro auf 17,1 Mio Euro. Der Umsatzrückgang ist allein auf die Entwicklung der Sparte Telekommunikation zurückzuführen, in der das Geschäftsvolumen um 27 Prozent auf 13,7 Mio Euro rückläufig war. So wirkt der Verlust der Kundenbeziehung zu einem nordeuropäischen Telekomunternehmen auch im zweiten Quartal weiter, da die Umsätze aus dieser Geschäftsbeziehung in den Vorjahreswerten noch enthalten waren. Daneben verringerte sich das Umsatzvolumen durch die planmäßige Zurückführung von Geschäften ohne Deckungsbeitrag. Schließlich hat sich der Produktmix im zweiten Quartal von Produkten mit höherer Wertschöpfung für die Amtseite zu niedrigmargigeren Produkten der Teilnehmerseite verschoben. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist bedingt durch das rückläufige Umsatzvolumen und die Verschiebungen im Produktmix im Berichtszeitraum von +1,7 Mio Euro im Vorjahr auf -0,8 Mio Euro gesunken. Daneben wirkten sich im Wesentlichen die starken Anstiege der Personalaufwendungen um 0,7 Mio Euro und der Abschreibungen um 0,8 Mio Euro im Zusammenhang mit dem Kapazitätsausbau des Automotive-Geschäfts belastend aus. Das Halbjahresergebnis nach Ertragsteuern weist dadurch einen Verlust von -0,9 Mio Euro aus, nach einem Gewinn von +1,2 Mio Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatzrückgang, die Kostenerhöhungen durch Investitionen in den Aufbau von Vertriebs- und Entwicklungsressourcen für neue innovative Wachstumsprojekte und einmalige Sonderbelastungen, werden für das gesamte Geschäftsjahr 2008 zum Ausweis eines Jahresfehlbetrags führen. |