Wie die Hamburger Hafen und Logistik AG am Donnerstagmorgen mitteilte, plant das Unternehmen im November 2007 einen Börsengang im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse und an der Börse Hamburg. Diesbezüglich ist eine breite Streuung der zu platzierenden Aktien im In- und Ausland geplant. Die HHLA begründet den Börsengang mit einer notwendigen Stärkung der Eigenkapitalbasis, um weitere Investitionen in Containerterminals, das Hinterlandnetzwerk und in die Logistikaktivitäten finanzieren zu können. Im ersten Halbjahr konnte das Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg um 15,7 Prozent auf 561,3 Mio Euro und einen Anstieg des Konzernergebnisses nach Steuern um 71,5 Prozent auf 79,3 Mio Euro erzielen. Im Rahmen des Börsengangs sollten 30 Prozent des Grundkapitals der HHLA als Stammaktien platziert werden. Zum Bankenkonsortium gehören weiteren Angaben zufolge die Citigroup und JP Morgan. Als Co-Lead-Manager wird die Commerzbank auftreten, die für die Vermarktung unter Privatanlegern verantwortlich ist.