Im Hinblick auf den geplanten Börsengang beginnt die Hamburger Hafen und Logistik AG mit der Vermarktung ihrer Aktien. Das geplante Angebot wird neben einer Kapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös von rund 100 Mio Euro mehrheitlich aus einer Umplatzierung von Aktien aus dem Bestand der Freien und Hansestadt Hamburg bestehen. Mit den Erlösen aus dem Börsengang will die HHLA die Eigenkapitalbasis für weitere Investitionen in ihre Containerterminals, ihr Hinterlandnetzwerk und ihre Logistikaktivitäten stärken. Die Angebotsfrist, innerhalb welcher Investoren die Aktie zeichnen können, beginnt zeitgleich mit der Veröffentlichung der Preisspanne voraussichtlich frühestens am 26. Oktober 2007 und endet spätestens am 15. November 2007. Die Erstnotiz der Aktien im regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) sowie im regulierten Markt an der Börse Hamburg wird voraussichtlich am ersten Bankarbeitstag nach Ablauf des Angebotszeitraums erfolgen. Insgesamt wird ein Streubesitz von rund 30 Prozent (bei voller Ausübung der Mehrzuteilungsoption) angestrebt. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist einer der führenden Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange. Mit ihren Segmenten Container, Intermodal und Logistik ist die HHLA vertikal entlang der Transportkette aufgestellt. Effiziente Containerterminals, leistungsstarke Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen bilden ein komplettes Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland. Der HHLA-Konzern hat die Wachstumschancen des anhaltend attraktiven Marktumfelds im ersten Halbjahr 2007 genutzt und seinen profitablen Wachstumskurs fortgeführt. Umsatz und Ergebnis des HHLA-Konzerns haben sich im 1. Halbjahr 2007 weiter erfreulich entwickelt. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 15,7 Prozent auf 561,3 Mio Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich um 64,5 Prozent auf 123,0 Mio Euro und der Konzernüberschuss nach Steuern um 71,5 Prozent auf 79,3 Mio Euro.