DAX geht die Puste aus Münchener Rück gefragt Nach der Verschnaufpause zum Wochenauftakt hatte der DAX am heutigen Vormittag zunächst wieder Fahrt aufgenommen. Das deutsche Börsenbarometer stieg dabei im Hoch bis auf 5.752 Zähler.
Der Privatanlegerindex Euwax Sentiment pendelte in dieser Phase allerdings zwischen minus 45 und minus 25 Punkten. Die Mehrheit der aktiven Derivateanleger setzte also mit Hebelprodukten auf kurzfristig fallende Notierungen des DAX. Gleichzeitig wurden Gewinne in Call-Optionsscheinen mitgenommen.
Und tatsächlich ging dem DAX zum Nachmittag die Puste aus. Der Index stand nun bei 5.700 Zählern mit 0,6 Prozent im Plus. Allerdings hatten sich viele Anleger da schon von ihren Puts getrennt, da fünf Stunden lang kaum Bewegung im Markt war.
Der Euwax Sentiment Index drehte unterdessen wieder ins Plus. Offenbar erwarten die Derivateanleger, dass die Marke von 5.700 Punkten vorerst halten werde.
Die Aktie der Münchener Rück legte heute besonders deutlich zu. Der Kurs kletterte zeitweise um mehr als vier Prozent auf 108,70 Euro. Offenbar ist das Papier für viele Börsianer inzwischen auch charttechnisch interessant geworden. An der Euwax waren im Zuge der Aufwärtsbewegung überwiegend Calls gesucht.
Die K+S-Aktie gehörte zu den wenigen Verlierern im DAX. Nach der Gewinnwarnung des Konkurrenten Potash und den starken Abschlägen vom Montag geriet die Aktie durch eine Herabstufung der Analysten von Bank of America /Merrill Lynch zusätzlich unter Druck. Der Kurs lag am Nachmittag bei 37,59 Euro mit 1,4 Prozent im Minus. Derivateanleger halten aber vorerst an ihren Call-Optionsscheinen auf K+S fest. Viele hatten diese gestern in der Schwächephase der Aktie nachgekauft. Gestern bekräftigte ein Sprecher von K+S die eigene, bereits vor Wochen korrigierte, Prognose. Im November, zur Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal, wolle K+S den Ausblick konkretisieren.
Zudem wurden auch wieder verstärkt Calls auf die Commerzbank gekauft. Die Aktie notierte am Nachmittag bei 8,77 Euro mit 0,75 Prozent im Plus.
Pressekonferenzen 12. März 2007 (IfW-Konjunkturprognose für März) 23. November 2006 (Ifo-Geschäftsklima-Index für November) 12. Oktober 2001 (Einzelhandelsumsätze für August) 11. September 2001 (Handelsbilanz für Juli)
Wirtschaftsdaten 30. Juli 2010 (Großhandelsumsatz im 2. Quartal) 30. Juli 2010 (Einzelhandelsumsätze für Juni) 29. Juli 2010 (Arbeitslosenzahlen für Juli) 28. Juli 2010 (DIW Konjunkturbarometer für Juli) 28. Juli 2010 (Verbraucherpreise für Juli) 27. Juli 2010 (GfK-Konsumklima-Index für August) 27. Juli 2010 (Außenhandelspreise für Juni) 26. Juli 2010 (Im- und Exportpreise für Juni) 23. Juli 2010 (ifo Geschäftsklima Index für Juli) 23. Juli 2010 (Daten zum Bauhauptgewerbe für Mai)