Durchatmen an den Börsen K+S-Aktie leidet unter Gewinnwarnung von Potash Nach der jüngsten Rallye startete der DAX mit Abschlägen in die neue Woche. So notierte das deutsche Börsenbarometer bereits am Vormittag bei 5.625 Punkten mit 1,4 Prozent im Minus und pendelte in einem nachrichtenarmen Umfeld bis zum Nachmittag seitwärts vor sich hin.
Der Privatanlegerindex Euwax Sentiment schwankte dabei zwischen plus zehn und plus zwanzig Punkten. Die Mehrheit der aktiven Derivateanleger setzt also mit Hebelprodukten auf kurzfristig wieder steigende Notierungen des DAX. Der Handel verläuft jedoch ruhig und abgeklärt.
In dieser Woche blicken die Börsianer einigen besonders interessanten Ereignissen und Konjunkturdaten entgegen. So werden die Sitzung der US-Notenbank (Fed) und der G20-Gipfel in Pittsburgh Aufschluss über die Strategie der wichtigsten Zentralbanken geben. Zudem kommen am Donnerstag und Freitag neue Daten vom US-Immobilienmarkt. Am Freitag stehen dann die neuesten Daten zu dem Auftragseingängen für langlebige Güter auf dem Programm. Darüber hinaus werden vom aktuellen US-Verbrauchervertrauen richtungsweisende Impulse erwartetet.
Viele Börsianer beschäftigt außerdem die Frage, ob der Dow-Jones-Index die psychologisch wichtige Markte von 10.000 Punkten überwinden werde. Ausgehend vom Schlusskurs am Freitag fehlen dafür gerade mal 1,8 Prozent. In der vergangenen Woche legte der Dow Jones insgesamt 2,2 Prozent zu. Allerdings gab’s zur heutigen Eröffnung an der Wall Street erstmal rote Vorzeichen. Der Dow Jones begann die Börsensitzung mit einem Abschlag von 0,8 Prozent auf 9.737 Zähler.
Die K+S-Aktie leidet unter der Gewinnwarnung des Konkurrenten Potash und notierte am Nachmittag mit einem Abschlag von 4,5 Prozent bei 37,85 Euro. In der Nacht zum Samstag hatte der kanadische Düngemittelhersteller sein Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr auf 3,25 bis 3,75 Dollar je Aktie gesenkt. Bisher waren hier vier bis fünf Dollar erwartet worden. Unterdessen bekräftigte ein Sprecher von K+S die eigene, bereits vor Wochen korrigierte, Prognose. Im November, zur Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal, wolle K+S den Ausblick konkretisieren. An der Euwax kam es am Morgen zunächst zur Ausführung einiger Stop-loss-Orders bei Call-Optionsscheinen. Im weiteren Verlauf wurden gerade diese Produkte aber wieder verstärkt gekauft.
Pressekonferenzen 12. März 2007 (IfW-Konjunkturprognose für März) 23. November 2006 (Ifo-Geschäftsklima-Index für November) 12. Oktober 2001 (Einzelhandelsumsätze für August) 11. September 2001 (Handelsbilanz für Juli)
Wirtschaftsdaten 30. Juli 2010 (Großhandelsumsatz im 2. Quartal) 30. Juli 2010 (Einzelhandelsumsätze für Juni) 29. Juli 2010 (Arbeitslosenzahlen für Juli) 28. Juli 2010 (DIW Konjunkturbarometer für Juli) 28. Juli 2010 (Verbraucherpreise für Juli) 27. Juli 2010 (GfK-Konsumklima-Index für August) 27. Juli 2010 (Außenhandelspreise für Juni) 26. Juli 2010 (Im- und Exportpreise für Juni) 23. Juli 2010 (ifo Geschäftsklima Index für Juli) 23. Juli 2010 (Daten zum Bauhauptgewerbe für Mai)