Nach den Turbulenzen der vergangenen Woche mit einem Verlust von 22 Prozent im DAX startete der deutsche Aktienmarkt mit kräftigen Gewinnen in die neue Börsenwoche. So notierte das deutsche Börsenbarometer am Nachmittag bei 4.885 Punkten mit 7,5 Prozent im Plus. Die Mehrheit der Derivateanleger hält das derzeitige Niveau nach den am Wochenende verabschiedeten EU-Leitlinien zur Rettung der angeschlagenen Finanzbranche offensichtlich für sehr attraktiv und kaufenswert. In den Nachmittagsstunden nahm die Nachfrage bei Long-Zertifikaten auf den DAX und auf diverse Scheine, die sich auf Aktien beziehen, zu. Dabei werden allerdings nur selten größere Kauforders platziert. Stattdessen sorgen viele kleine Aufträge für ein reges Handelsgeschehen.
Die Bundesregierung will die deutsche Finanzbranche mit insgesamt 470 Milliarden Euro abschirmen. Dabei soll es eine direkte Kapitalspritze von 70 Milliarden Euro geben.
Nach dieser Meldung gehörten vor allem die Finanztitel zu den größten Gewinnern des Tages. So notierte die Aktie der Deutschen Bank am Nachmittag bei 34,40 Euro mit mehr als zehn Prozent im Plus. Auf diesem Niveau kam es bei entsprechenden Call-Optionsscheinen und Knock-out-Calls am Nachmittag zu einer Reihe weiterer Käufe. Die Allianz-Aktie erholte sich um 6,5 Prozent auf 75,65 Euro. Auch hier wurden überwiegend Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gekauft.
Pressekonferenzen 12. März 2007 (IfW-Konjunkturprognose für März) 23. November 2006 (Ifo-Geschäftsklima-Index für November) 12. Oktober 2001 (Einzelhandelsumsätze für August) 11. September 2001 (Handelsbilanz für Juli)
Wirtschaftsdaten 21. November 2008 (Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen für November) 21. November 2008 (Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe für November) 20. November 2008 (ifo Weltwirtschaftsklima für das 4. Quartal) 20. November 2008 (Erzeugerpreise für Oktober) 19. November 2008 (Baugenehmigungen für die ersten drei Quartale) 14. November 2008 (DIW Konjunkturbarometer für November) 14. November 2008 (Verbraucherpreise für Oktober) 13. November 2008 (EZB Monatsbericht für November) 13. November 2008 (BIP für das 3. Quartal) 12. November 2008 (IEA The World Energy Outlook)