Einen Tag nach den Zinssenkungen der gewichtigen Notenbanken hat sich die
Lage an den Finanzmärkten kaum entspannt. So gaben die Aktienmärkte weiter
kräftig nach, die Geldmarktsätze bleiben insgesamt hoch. Lediglich im sehr kurzen
Laufzeitenbereich von bis zu einem Monat konnte ein leichter Rückgang der Euribor-
Sätze festgestellt werden. Der Euro musste im asiatischen Handel auf breiter
Front weitere Kursverluste hinnehmen. Zum US-Dollar gab die Einheitswährung in
Richtung 1,35 USD nach; heute ist ein weiterer Verfall einzukalkulieren. Zum japanischen
Yen gab der Euro auf unter 134 JPY nach. In Japan gab heute erstmals im
aktuellen Umfeld ein Versicherungsunternehmen seine Insolvenz aufgrund unerwarteter
Verluste infolge der Finanzmarktkrise bekannt. Die japanische Regierung beteuerte
umgehend, dass es sich dabei um einen Einzelfall handele und keine weiteren
Schieflagen japanischer Finanzunternehmen zu erwarten seien. In Deutschland
legte der saisonbereinigte Handelsbilanzüberschuss zwar leicht um 1,5 Mrd. EUR
auf 13,1 Mrd. EUR zu, insgesamt zeichnet sich aber für das 3. Quartal ein negativer
Außenbeitrag für das deutsche Wachstum ab.
Pressekonferenzen 12. März 2007 (IfW-Konjunkturprognose für März) 23. November 2006 (Ifo-Geschäftsklima-Index für November) 12. Oktober 2001 (Einzelhandelsumsätze für August) 11. September 2001 (Handelsbilanz für Juli)
Wirtschaftsdaten 21. November 2008 (Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen für November) 21. November 2008 (Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe für November) 20. November 2008 (ifo Weltwirtschaftsklima für das 4. Quartal) 20. November 2008 (Erzeugerpreise für Oktober) 19. November 2008 (Baugenehmigungen für die ersten drei Quartale) 14. November 2008 (DIW Konjunkturbarometer für November) 14. November 2008 (Verbraucherpreise für Oktober) 13. November 2008 (EZB Monatsbericht für November) 13. November 2008 (BIP für das 3. Quartal) 12. November 2008 (IEA The World Energy Outlook)