Drägerwerk investiert in Effizienz und Innovation
13. November 2007, 10:27
Im Drägerwerk Konzern insgesamt liegt der Auftragseingang nach neun Monaten bei 1,410 Mrd Euro und damit um 3,3 Prozent über dem Vorjahr. Der Umsatz beträgt 1,254 Mrd Euro und übersteigt somit den Vorjahreswert um 2,8 Prozent. Bereinigt um Währungseffekte hätten beide Steigerungsraten um rund zwei Prozentpunkte höher gelegen. Die Bruttomarge liegt mit 48,4 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter Vorjahr. Das EBIT beträgt 70,3 Mio Euro, ein Minus von 6,3 Prozent. Der Anstieg der Forschungs- und Entwicklungskosten auf 89,3 Mio Euro resultiert aus dem anspruchsvollen Entwicklungsprogramm des Dräger-Konzerns. Nach Abgrenzung des Steueraufwands ergibt sich nach drei Quartalen ein Jahresüberschuss von 27,8 Mio Euro, der sich um 2,6 Mio Euro unter dem Ergebnis des Vergleichszeitraums des Vorjahres bewegt. Der in der Hauptversammlung vom 11. Mai 2007 beschlossene Formwechsel in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien, der den finanziellen und operativen Handlungsspielraum der Gesellschaft vergrößern soll, steht kurz vor der Eintragung. Wie in der Adhoc-Mitteilung vom 30. Oktober berichtet, wird auf der Grundlage des Zwischenberichts zum 3. Quartal sowie des voraussichtlichen Geschäftsverlaufs im 4. Quartal erwartet, dass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) leicht unter dem Vorjahreswert von 148 Mio Euro liegen wird. Um die Wachstums- und Ertragskraft zu stärken, wird das Unternehmen das Portfolio um zahlreiche Innovationen erweitern und die globale Vertriebs- und Servicestruktur ausbauen. Für Nordamerika und andere Regionen werden derzeit umfassende, wertorientierte Maßnahmen erarbeitet. Gleichzeitig werden die Shared Services im Gesamtkonzern ausgebaut mit dem Ziel, Effizienz und Qualität weiter zu steigern. |