aktienmarkt.NET - Deutschland: Industrie vor deutlicher Abschwächung
 
     

als Startseite festlegen
+ Linktipps

Cortal Consors - Tagesgeld, Aktien, Fonds und Anlageberatung
Tagesgeld Vergleich
Aktienanalysen bei ChartTec.de
Kredite
EMFIS-Brokerage testen
Kredite
Kredit Blog
Aktien | Börse | Fonds | Charts & Kurse

 Börsenshop:


+ Analystentipps

"kaufen"
"outperformer"
"halten"
"underperformer"
"verkaufen"





 
+ News
Montag, 13. Oktober 2008  Mail-Kontakt   Impressum
Deutschland
Deutschland: Industrie vor deutlicher Abschwächung
Coba


04. Juli 2008, 13:23

Entgegen den Erwartungen sind die Aufträge in der Industrie im Mai erneut gefallen (-0,9%). Diesmal waren die Inlandsaufträge die Ursache. Mit im sechsten Monat in Folge sinkenden Aufträgen steht die Industrie zumindest vor einer deutlichen Schwächephase. Angesichts des sich eintrübenden Umfelds ist im weiteren Jahresverlauf allenfalls mit einer Stagnation der Produktion zu rechnen. Die Abwärtsrisiken nehmen zu.

Mit einem Minus von 0,9% fielen die Aufträge im Mai erneut viel schwächer aus als erwartet (Prognose Commerzbank: +0,5%; Konsens: +0,8%). Dies ist bereits der sechste Rückgang in Folge. Im Durchschnitt der Monate April und Mai wurde das Niveau des ersten Quartals um 2,7% unterschritten. Anders als in den letzten Monaten waren diesmal die inländischen Bestellungen rückläufig (-2,7%). Sie erreichten damit den niedrigsten Wert seit letzten September. Eventuell geht dies zumindest zum Teil auf die Unternehmenssteuerreform zurück. Die Abschaffung der degressiven Abschreibung hatte einen Anreiz gesetzt, Investitionen auf das Ende des letzten Jahres vorzuziehen. Überraschenderweise war eine Gegenbewegung im ersten Quartal ausgeblieben und kommt nun erst mit etwas Verspätung.
Aber selbst wenn dies im Mai eine wesentliche Rolle gespielt haben sollte, ändert es nichts an der Tatsache, dass der Boom in der Industrie vorbei ist. Der Einkaufsmanagerindex für den Euroraum ist im Juni unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten gerutscht. Westeuropa folgt damit nun den USA in einen merklichen Abschwung. Die Nachfrage in den Emerging Markets wird dies nicht mehr kompensieren können, zumal auch dort das Wachstum nachlässt. Da die Industrie der Wachstumsmotor für die Gesamtwirtschaft war, dürften auch die Zuwachsraten beim Bruttoinlandsprodukt nur noch moderat ausfallen.




Werbung:



Jetzt kostenlos EMFIS-Brokerage testen!

 

Termine für Deutschland
(neueste oben stehend)

Pressekonferenzen
12. März 2007
(IfW-Konjunkturprognose für März)
23. November 2006
(Ifo-Geschäftsklima-Index für November)
12. Oktober 2001
(Einzelhandelsumsätze für August)
11. September 2001
(Handelsbilanz für Juli)

Wirtschaftsdaten
15. Oktober 2008
(Verbraucherpreise für September)
14. Oktober 2008
(ZEW-Indikator für Oktober)
10. Oktober 2008
(DIW Konjunkturbarometer für Oktober)
10. Oktober 2008
(Rohstahlproduktion für September)
10. Oktober 2008
(Insolvenzen für Juli)
09. Oktober 2008
(Großhandelspreise für September)
09. Oktober 2008
(Umsatzindex Verarbeitendes Gewerbe für August)
09. Oktober 2008
(Im- und Exporte für August)
08. Oktober 2008
(Produktion im Produzierenden Gewerbe für August)
07. Oktober 2008
(Industrieaufträge für August)

Lesezeichen hinzufügen bei:

Google   Folkd   Linkarena   Lufee   Webnews   Mr.Wong    Yigg