05. August 2009, 06:30
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009 nahmen die Umsatzerlöse der
Gruppe Deutsche Börse im Vergleich zum zweiten Quartal des Rekordjahres
2008 von 585,5 Mio Euro um 12 Prozent auf 515,6 Mio Euro ab. Die
Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft der Gruppe verringerten sich auf
25,9 Mio Euro nach 59,2 Mio Euro und reflektieren neue
historische Tiefstände bei den kurzfristigen Zinssätzen. Die Gesamtkosten
im zweiten Quartal beliefen sich auf 322,5 Mio Euro nach 297,0 Mio Euro. Insgesamt erwirtschaftete die Deutsche Börse im zweiten Quartal
2009 ein EBITA von 248,8 Mio Euro nach 375,1 Mio Euro. Der
Konzern-Periodenüberschuss belief sich auf 164,9 Mio Euro nach 249,4 Mio Euro. Kumuliert betrugen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 1,055 Mrd Euro nach 1,230 Mrd Euro im Vorjahr. Die Kosten von 620,1 Mio Euro in der ersten Jahreshälfte 2009 nach 613,1 Mio Euro zeigen, dass
die Effizienzmaßnahmen der Gruppe bei gleichzeitig höheren Investitionen
in Wachstumsinitiativen ihre Wirkung entfalten. Das EBITA betrug 560,4 Mio Euro nach 800,9 Mio Euro. Der Konzern-Periodenüberschuss lag
im ersten Halbjahr bei 370,8 Mio Euro nach 553,6 Mio Euro. Auf Basis des vorliegenden Halbjahresergebnisses bekräftigt die Deutsche
Börse ihre Kostenprognose von rund 1,28 Mrd Euro für 2009. Über eine
Wiederaufnahme des Aktienrückkaufprogramms in 2009 wurde nicht
beschlossen. Das Programm der Gruppe zur Optimierung der Kapitalstruktur,
einschließlich der grundsätzlichen Ausschüttungspolitik, bleibt
unverändert.
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